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VW will Hersteller von Medizintechnik unterstützen

Die deutschen Autohersteller und weitere Unternehmen wollen in der Corona-Krise mehrere Hunderttausend Atemschutzmasken bereitstellen. Die Masken, die teils in der jetzt ruhenden Produktion eingesetzt worden wären und aus eigenen Beständen stammen, sollen Kliniken, Arztpraxen, Gesundheitsämtern und städtischen Behörden zur Verfügung gestellt werden. VW will mit 3D-Druckern zudem Medizintechnik-Teile etwa für Beatmungsgeräte fertigen.

Die Wolfsburger erklärten am Freitag, der öffentlichen Gesundheitsvorsorge "zeitnah fast 200 000 Atemschutzmasken der Kategorien FFP-2 und FFP-3" liefern zu wollen. Diese fallen in die beiden höheren Stufen, FFP-3 bietet professionellen Schutz vor Krankheitserregern oder schädlichen Stoffen in der Luft. Die Spende sei mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) abgestimmt. Die Masken sind im Autobau gängige Ausrüstung für den Schutz vor Dämpfen.

Medizinische Ausrüstung gehe zudem an die Stadt Wolfsburg, den Volkswagen-Stammsitz. Personalvorst

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Der Weltmarkt für Medizintechnik wächst weiter

Seit 2010 verzeichnen Medizintechnikhersteller ein Umsatzwachstum von durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr. Damit scheint nun Schluss zu sein. Während die Wachstumszahlen seit 2018 im Inland deutlich zurückgehen, wächst das Auslandsgeschäft weiterhin. Marcus Kuhlmann, Leiter Medizintechnik bei Spectaris, im Interview.

Im Herbst konstatierte der Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed), dass sich die Stimmung in der deutschen Medizintechnikbranche eingetrübt habe. Die erwartete Umsatzentwicklung im Inland sei mit einem Wachstum von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 4,2 Prozent stark rückläufig. Die Unternehmen fürchten abnehmende Gewinne aufgrund sinkender Preise und höherer Kosten. International tätige Medtech-Unternehmen profitieren weiterhin stark vom Export: Die Branche erwartet für das Jahr 2019 im Ausland ein Umsatzwachstum von 5,8 Prozent. So lautet das Ergebnis der BVMed-Herbstumfrage, an der sich 102 Mitgliedsunternehmen des Branchenverbandes beteiligt

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